Eine Dartliga fürs Büro steht und fällt mit ein paar klaren Regeln am Anfang. Diese Anleitung zeigt die 7 Schritte, die aus einem Dartboard im Pausenraum einen fairen, laufenden Wettbewerb machen.
Am einfachsten über einen gemeinsamen Kanal (Slack, Teams, E-Mail-Verteiler) mit einem Einladungslink. Realistisch sind ab 4 Personen schon spannende Matchups möglich – nach oben gibt es kein Limit.
Zwei Formate haben sich für Büroligen bewährt: eine offene ELO-Rangliste, bei der jede:r gegen jede:n spielen kann, oder ein klassischer Round-Robin mit fester Spielrunde. Für kleinere, lockere Gruppen ist die offene ELO-Rangliste meist die einfachere Wahl, weil niemand auf einen Spielplan warten muss.
ELO-Ranking oder feste Punkte pro Sieg? ELO passt sich automatisch an die Stärke der Gegner:in an – ein Sieg gegen eine stärkere Person bringt mehr als ein Sieg gegen eine schwächere. Das macht die Rangliste über Monate hinweg aussagekräftiger als ein reines Punktesystem.
Ob 501 oder Cricket, Einzel oder Doppel – die Spielregeln bestimmt die Liga selbst. Wichtig ist nur, dass das Ergebnis am Ende eindeutig feststeht.
Direkt nach dem Match, am besten noch am Board: Ergebnis festhalten, bevor es in Vergessenheit gerät.
Bei ELO passiert das automatisch nach jedem Ergebnis. Bei einem manuellen Punktesystem heißt das: eine Tabelle pflegen, die schnell unübersichtlich wird, sobald mehr als eine Handvoll Leute mitspielt.
Nach den ersten Wochen lässt die Motivation oft nach, wenn sich die Rangliste kaum noch bewegt. Wöchentliche Challenges oder neue Matchups sorgen dafür, dass auch hinten in der Rangliste noch etwas auf dem Spiel steht.
Ligaverse übernimmt Schritt 2 bis 7 automatisch: ELO-Rangliste, Ergebnis-Eintragung am Handy und wöchentliche Challenges sind fest eingebaut. Übrig bleibt nur Schritt 1 – die Kolleg:innen einladen.